FAQ

Häufige Fragen und Antworten

Die Beschwerden sind unangenehm, der Umgang damit für Mediziner und Apothekenmitarbeiter aber alltäglich. Sehr viele Frauen sind im Laufe des Lebens von einem Ungleichgewicht der Vaginalflora betroffen und es muss Ihnen nicht peinlich sein. Die Fachleute in Arztpraxen und Apotheken kennen das Krankheitsbild gut und werden sachlich und offen mit Ihnen darüber sprechen.
Es gibt viele Faktoren, die sich negativ auf die vaginale Flora auswirken und diese aus dem Gleichgewicht bringen können. Dementsprechend sind viele Frauen im Laufe ihres Lebens von einem solchen Ungleichgewicht betroffen. Sie sind also keine Ausnahme.
Die bakterielle Vaginose wird oft als bakterielle Infektion bezeichnet oder mit dieser gleichgesetzt, das ist aber ungenau. Tatsächlich ist die bakterielle Vaginose ein Ungleichgewicht (Dysbiose, Dysbakterie) der natürlich vorkommenden Bakterien der Vagina, das ohne Einfluss von außen entstehen kann, während eine Infektion stets das passive oder aktive Eindringen eines Erregers (Bakterien, Viren, Pilze, etc.) in den Körper bezeichnet.
  • Zur Aufrechterhaltung des physiologischen Scheidenmilieus
  • Nach einer antibiotischen Behandlung, um auch die guten und schützenden Milchsäurebakterien wieder aufzubauen
  • Vorbeugend zur Erhaltung des natürlichen sauren pH-Wertes bei wiederkehrenden bakteriellen Vaginosen
Im Gegensatz zu den natürlichen Milchsäurebakterien von Vagiflor® entsprechen die im Joghurt vorkommenden Bakterien den in der natürlichen Vaginalflora der Frau vorkommenden Milchsäurebakterien nur zu einem geringen Teil. Es gibt keine Studien über die Wirksamkeit von Anwendungen mit Joghurt. Es kann zu zusätzlichen Irritationen kommen.
Die Packung muss zur Dauerlagerung im Kühlschrank bei + 2 °C bis + 8 °C aufbewahrt werden. Während des üblichen Behandlungszeitraum von 6 Tagen kann Vagiflor® von der Patientin ohne Wirkungsverlust bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Für die Vagiflor® 12er-Packung sollte zunächst, während der erste 6er-Streifen verbraucht wird, der zweite im Kühlschrank aufbewahrt werden. Farbveränderungen, wie sie bei biologischen Produkten vorkommen können, beeinflussen nicht die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Vaginalzäpfchen.
Ihr Partner wird vermutlich keine Beschwerden haben, Bakterien wie Gardnerellen werden jedoch durch Geschlechtsverkehr übertragen. Bitte besprechen Sie dieses Thema mit Ihrem behandelnden Arzt.
Sie sollten Vagiflor® nur kurzfristig anwenden, wenn Sie feststellen, dass Ihr pH-Wert zu basisch (zu hoch, über 4,4) ist, um Ihre Vaginalflora zu sanieren. Die Milchsäurebakterien haben einen niedrigen pH-Wert und sind daher eine ungünstige Umgebung für Spermien.
Ja, Sie können Vagiflor® auch während der Schwangerschaft anwenden. Gerade in der Schwangerschaft ist es sehr wichtig, dass das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora gesund und der pH-Wert zwischen 3,8 und 4,4 bleibt. Mit Hilfe unserer Milchsäurebakterien stabilisieren Sie Ihre physiologische Scheidenflora auf natürliche Weise. Durch regelmäßige pH-Wert-Messung können Sie von zu Hause aus jede Verschiebung rechtzeitig erkennen. So können Sie sich bei Verdacht an Ihren Frauenarzt wenden, um einer drohenden Infektion vorzubeugen.
Die bakterielle Vaginose entsteht durch ein Ungleichgewicht der natürlichen Vaginalflora und wurde durch Bakterien verursacht. Diese Bakterien konnten nur die Überhand gewinnen, weil das natürliche Gleichgewicht Ihrer Vaginalflora gestört war: Die Milchsäurebakterien, die für den sauren pH-Wert in Ihrer Scheide sorgen, in dem schädliche Bakterien nicht überleben können, wurden von den anderen Keimen verdrängt, der pH-Wert stieg an (wurde basisch), schädliche Keime konnten sich ansiedeln und vermehren. Die Antibiotika töten diese Keime ab, aber sie machen auch vor den Milchsäurebakterien nicht halt. Insofern ist es sinnvoll, nach der antibiotischen Behandlung die Vaginalflora mit natürlichen Milchsäurebakterien von Vagiflor® zu unterstützen, um das natürliche Gleichgewicht wiederaufzubauen und so gegen weitere Infektionen geschützt zu sein.
Ja. Sollten Sie unter einer bakteriellen Vaginose leiden, empfehlen Mediziner eine lange und vor allem regelmäßige Anwendung zur Stabilisierung des physiologischen Milieus sowie zur Vorbeugung. Zur Stabilisierung Ihres Immunsystems und zur Aufrechterhaltung eines physiologischen Gleichgewichts können Sie langfristig unsere Vagiflor® Vaginalzäpfchen anwenden. Mit Hilfe unserer natürlichen Milchsäurebakterien stabilisieren Sie die Vaginalflora nachweislich. Der saure pH-Wert macht es krankmachenden Erregern schwer sich auszubreiten, das ist insbesondere in der Schwangerschaft von großer Bedeutung. Des Weiteren können Sie gezielt und sicher das natürliche Gleichgewicht nach einer Antibiotika-Behandlung aufbauen oder zur Vorbeugung einer bakteriellen Vaginose unsere Vagiflor® Vaginalzäpfchen über einen längeren Zeitraum anwenden.
Bei Beschwerden empfehlen wir Ihnen grundsätzlich sich vertrauensvoll an Ihren Arzt zu wenden. Nur so können Sie eine gezielte Therapie mit den besten Erfolgsaussichten erreichen. Wenn Sie schwanger sind, bitten wir Sie, sich sicherheitshalber immer an Ihren behandelnden Gynäkologen zu wenden.
Ja. Eine Pilzinfektion wird mit einem Antimykotikum behandelt, in der Regel Zäpfchen zum Einführen in die Scheide und zum Auftragen auf die äußeren Bereiche eine Creme. Die bakterielle Vaginose, die durch ein Ungleichgewicht der natürlich vorkommenden Bakterien des vaginalen Millieus hervorgerufen wird, muss mit einem Antibiotikum behandelt werden, das oral eingenommen oder in Form von Zäpfchen oder Cremes verabreicht wird. Die Behandlungen schlagen in der Regel sehr schnell an, zerstören jedoch auch die „guten“ Bakterien in der Vaginalflora, weshalb sich danach eine Kur mit Vagiflor® Milchsäurebakterien empfiehlt, um das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora wiederherzustellen. Leider ist die Rückfallgefahr sehr hoch, da sich durch die bakterielle Vaginose ein sogenannter Biofilm bildet, der häufig nicht durch Antibiotika beseitigt werden kann. Daher empfiehlt sich der physiologische Aufbau des Scheidenmilieus mithilfe von Milchsäurebakterien. So wird die Flora stabilisiert und krankmachende Keime können sich schlechter vermehren. Diese vorbeugende Schutzmaßnahme sollte im besten Fall über mehrere Wochen oder Monate erfolgen, um gezielt wiederkehrenden Dysbiosen entgegenzuwirken. Vor allem Schwangere sollten regelmäßig ihren pH-Wert messen, da eine bakterielle Vaginose das Risiko einer Frühgeburt erhöht.
In beiden Fällen ist das Gleichgewicht zwischen „guten“ Milchsäurebakterien und anderen Bakterien oder Pilzen gestört. Bei der Pilzinfektion kommt es zu einem Anstieg von Hefepilzen, meist der Gattung Candida albicans. Eine Pilzinfektion verursacht im äußeren Bereich der Scheide teilweise massiven Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen sowie möglicherweise Schmerzen beim Wasserlassen. Auch im inneren Bereich können Juckreiz und Brennen auftreten. Der Ausfluss ist grau-weiß und bröckelig, sowohl der innere als auch der äußere Bereich der Scheide kann einen weißlich-gelben Belag aufweisen. Die bakterielle Vaginose entsteht hingegen durch ein Ungleichgewicht an Bakterien zu Ungunsten der guten, schützenden Milchsäurebakterien, sogenannter Laktobazillen. Sie zeichnet sich durch unangenehm fischigen Geruch und vermehrten Ausfluss aus. Die Infektion wird im Gegensatz zur Hefepilzinfektion durch Bakterien verursacht. Es kommt zu Juckreiz, teilweise leicht stechenden Schmerzen und möglicherweise auch Problemen beim Wasserlassen. Die Beschwerden treten nicht immer eindeutig auf, weshalb wir Ihnen den Besuch bei Ihrem Frauenarzt ans Herz legen! Denn nur so können Sie auch die Therapie erhalten, die Sie benötigen. Oft treten sogenannte Mischinfektionen auf, die Ihr Frauenarzt gezielt behandeln kann, wenn Sie sich ihm anvertrauen.
Inhalt
Vorbeugung

Vaginalinfekten vorbeugen

Hilfreiche Tipps, um das natürliche Intimmilieu Ihres Körpers zu schützen und zu unterstützen.

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Schwangerschaft

Genießen Sie unbeschwerte Vorfreude

Ein Kind wächst heran – das Immunsystem der werdenden Mama arbeitet nun für zwei. Eine gesunde und ausgeglichene Intimflora senkt das Infektionsrisiko für Sie und Ihr Kind.

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Wissenswertes

Aufbau der Vaginalflora

Die gesunde Vagina ist durchaus nicht keimfrei, besitzt aber eine natürliche Schutzfunktion. Unerlässlich für dieses Gleichgewicht ist ein saures Milieu in dem schädliche Pilze und Bakterien nicht leben können.

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Intimflora stärken

Milchsäure-Bakterien für die gesunde Intimflora

Milchsäurebakterien (Laktobazillen) sind essentiell für die Gesundheit des weiblichen Intimbereichs, da sie den Säuregrad der vaginalen Flora bestimmen. Das saure Milieu der Scheide verhindert, dass sich Krankheitserreger dort einnisten.

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Anwendungsgebiete

Vorbeugung der bakteriellen Vaginose

Die bakterielle Vaginose wird oft als bakterielle Infektion bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich um ein Ungleichgewicht (Dysbiose, Dysbakterie) der natürlich vorkommenden Bakterien der Vagina. Milchsäurebakterien können dabei helfen, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen.

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Produktinfo

Mit natürlichen Milchsäurebakterien

Durch die lokale Gabe lebender Milchsäurebakterien in Form von Vagiflor® Ihre Vaginalflora stabilisieren und regenerieren: Anwendung und Inhaltsstoffe auf einen Blick.

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